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  • Alles Umkrempeln! Ein faires, progressives und ökologisches Steuersystem für unsere Zukunft
    Fragt man, was das deutsche Steuersystem für Chancengleichheit, Armutsbekämpfung und zum Umbau in eine fossil-freie Kreislaufwirtschaft beiträgt, ist die Antwort außerordentlich ernüchternd: fast nichts. Im Gegenteil durch die Untätigkeit verschärfen sich die langfristigen Trends zu mehr Ungleichheit und Zerstörung unserer Umwelt. Mit dem Versuch des Klimapakets, ökologische Steuern sozial auszutarieren, tritt man auf der Stelle. Die Reformdebatten der Parteien verhaken sich im Streit um Steuererhöhungen versus Steuersenkungen statt die Struktur unseres Steuersystem insgesamt in Frage zu stellen. Wir brauchen einen systemischen Umbau. Wir brauchen ein faires, progressives und ökologisches Steuer-Transfer- und Sozial-System.
  • Abschied vom Dogma des „Immer-Mehr“. Warum uns ein Umsteuern zufriedener machen könnte
    So wie das Bruttoinlandsprodukt keinen Unterschied macht zwischen Ressourcen verschwenden und Ressourcen einsparen, macht es mittlerweile auch zugespitzt gesagt, keinen Unterschied, ob es uns glücklicher oder unglücklicher macht. Es geht deshalb nicht nur darum, wie wir die Wirtschaft umbauen sollen oder müssen, sondern auch darum, wie wir sie umbauen wollen. Der Streit, ob grünes Wachstum angesichts von Rebound-Effekten je möglich sein wird, lässt sich möglicherweise auflösen, wenn wir die Wirtschaft nicht nur ökologisch umbauen, sondern gleichzeitig auf besseres Wohlbefinden statt auf Immer-Mehr ausrichten.
  • Bezahlbares, klimaneutrales Wohnen für alle – grundlegender Umbau statt Symptombekämpfung
    Bauen, Bauen, Bauen; Anreize für energetische Modernisierung, Mietpreis-Bremse. Dieser Mix wird uns nur für kurze Zeit Luft verschaffen. Statt Tunnelblick brauchen wir ein fundamentales Umdenken bei der Bodenfrage, bei der Luftfrage und bei der Kernfrage des Wohnungsproblems: des Auseinanderdriftens in einige wenige Boom-Regionen und abgehängte Abwanderungs-Regionen.
  • Plädoyer für eine Bodensteuer
    Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist eine der großen sozialen Fragen unserer Zeit. Viele politische Instrumente wie Mietpreisbremse oder Baukindergeld behandeln nur Symptome. Die vom Verfassungsgericht angemahnte Grundsteuerreform bietet eine Gelegenheit, das Problem an der Wurzel zu packen: die Bodenwertsteuer
  • Die soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards ist nicht gerecht: ein Alternativvorschlag
    Der Markt soll mit freien Preisen Effizienz und freie Wahlmöglichkeiten schaffen. Der Staat mit (progressiven) Steuern und Transferleistungen soziale Gerechtigkeit sichern. Dieses Konzept der sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard taugt nicht mehr für unsere heutige Zeit. Ein Alternativvorschlag.
  • Planetary Health Diet
    Essen wird meist als ureigenste Privatsache angesehen. Dabei ist Essen hochpolitisch. Unsere Enährungsgewohnheiten und landwirtschaftlichen Methoden verursachen die größte soziale und ökologische Katastrophe: Ein Lösungsvorschlag des Potsdamer Instituts für Klimaforschung und der Harvard Universität: die Planetary Health Diet.
  • Springbrunnen statt Schwarze Null
    Die Schwarze Null wird außerhalb von Deutschland fast überall auf der Welt kritisiert. Warum halten wir daran fest? Ein Sprichwort sagt: man braucht eine Theorie um eine Theorie zu ersetzen: In der Frühphase der Bundesrepublik wurde sie bereits vorgeschlagen. Der Springbrunnen als neues Leitmotiv.
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